Leistungsbewertung „Roter Hahn“

 

Im Jahre 2003 wurde im Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein die Leistungsbewertung „Roter Hahn“ eingeführt. Sie löste die bis dahin durchgeführte Leistungsbewertung „Feuerwehrbeile“ (3 Stufen) ab und besteht seitdem aus 5 Stufen.

 

Natürlich leisten unsere Freiwilligen Feuerwehren schon eine Menge bei Einsätzen, Diensten und Veranstaltungen. Sicherlich, ohne Frage, und dennoch macht eine Leistungsbewertung Sinn. Routine ist gut, kann aber auch gefährlich sein. Etwas Abwechslung, ja, vielleicht sogar hier und da mal neuen Schwung in eine Wehr zu bringen, dafür ist die Leistungsbewertung ein hervorragendes Instrument.

 

Die Festigung und Förderung der Kameradschaft ist ein großes Ziel der Leistungsbewertung. Hat sich eine Wehr zur Teilnahme am „Roten Hahn“ entschlossen, so sind alle Kameradinnen und Kameraden gefordert, ihren Teil zum guten Gelingen der Bewertung beizutragen. Jeder packt mit an.

- Das Gerätehaus bekommt vielleicht aus diesem Anlass mal wieder einen neuen Anstrich, es wird aufgeräumt- und weggeräumt.

- Fahrzeug/e und Gerätschaften werden besonders gepflegt.

Es werden Übungen nach den Feuerwehrdienstvorschriften durchgeführt, bei denen alle ihre Aufgabe haben. Je nachdem welche Stufe absolviert wird, werden verschiedene Aufgaben und Situationen werden mit den vorhandenen Fahrzeugen und Geräten geübt und alle Kameradinnen und Kameraden werden gefordert. Erzielt die Wehr dann bei der Abnahme der Bewertung ein entsprechend Ergebnis, wissen alle Kameradinnen und Kameraden, vom Anwärter bis zur Wehrführung, dass sich die nötigen Sonderdienste gelohnt haben. Ein weiterer Punkt ist, man hat mal wieder die Möglichkeit, seiner Gemeindevertretung und der Bevölkerung die Leistungsfähigkeit der Wehr zu zeigen. Das ist ohne Frage Öffentlichkeitsarbeit.

 

Kreisfachwart Ulrich von Trotha und sein Stellvertreter Stefan Petrick sowie alle Kameraden der Leistungsbewertung freuen sich über viele Anmeldungen. Für Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner

Kreisfachwart Leistungsbewertung