Am Abend des 20.07.2021 fuhr auf Anforderung des Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein ein großes Landeskontingent bestehend aus rund 700 Einsatzkräften aus allen Kreisen und Kreisfreien Städten aus Schleswig-Holstein vom Gefahrenabwehrzentrum in Neumünster in das Katastrophengebiet nach Rheinland-Pfalz.
In der „Brandschutzbereitschaft Technische Hilfeleistung 3“ waren damals auch Kräfte des Löschzug Gefahrgut aus dem Kreis Segeberg vertreten.
„Die Resonanz ist hoch, die Kameradinnen und Kameraden wollen helfen“, teilte Kreiswehrführer Jörg Nero damals mit.
Während der gesamten Einsatzdauer des Landeskontingent waren insgesamt 43 freiwillige Helferinnen und Helfer verschiedener Blaulichtorganisationen aus dem Kreis Segeberg damals vor Ort, um anzupacken und zu unterstützen.
Die Helferinnen und Helfer aus dem Kreis Segeberg haben unter anderem die Trinkwasserversorgung gesichert, Material in schwer zugängliche Bereiche transportiert, sich um die Verpflegung von Helferinnen und Helfern und Bevölkerung gekümmert und überall dort mitangepackt, wo es am Drängendsten war.
Für ihren Einsatz wurden diese freiwilligen Helfer*innen am 25.05.2023 mit der Einsatzmedaille "Fluthilfe 2021" durch den damaligen Kreispräsident des Kreis Segeberg Claus Peter Dieck ausgezeichnet. "Ihr Einsatz war immens wertvoll. Sie haben Solidarität mit den betroffenen Menschen gezeigt und dazu beigetragen, das Leid zumindest ein wenig zu lindern", so der Kreispräsident, der die Helferinnen und Helfer als "rettende Engel in einer Situation der Hoffnungslosigkeit" bezeichnete.
Insgesamt wurden durch die damalige Bundesregierung bundesweit 43.000 Helferinnen und Helfer mit der Einsatzmedaille für ihren Einsatz in den Hochwasser- und Flutkatastrophengebieten in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen sowie Bayern und Sachsen geehrt.









