Da an der abgelegenen Einsatzstelle kein Hydrantennetz vorhanden war, lag das Hauptaugenmerk der Übung auf dem Aufbau und Betrieb eines reibungslosen Pendelverkehrs. Bei diesem taktischen Prinzip fahren die Löschfahrzeuge im ständigen Kreislauf zwischen einer entfernten Wasserentnahmestelle und dem Brandort hin und her: Sie befüllen ihren Wassertank, geben das Löschwasser vor Ort an die Brandbekämpfer ab, in der Regel in ein sogenanntes Wasserbassin (oder mobiler Löschwasserbehälter/Falttank), und rücken unmittelbar wieder zum Auftanken ab. Auf diese Weise lässt sich ganz ohne kilometerlange Schlauchleitungen eine dauerhafte und unterbrechungsfreie Wasserversorgung sicherstellen.
Für das Szenario wurden gezielt Feuerwehren mit herausragend großen Wassertanks alarmiert. Ziel dieses Vorgehens war es, mit möglichst wenigen Fahrzeugen schnell maximale Wassermengen an die Einsatzstelle heranzuschaffen, während die restlichen Einheiten im Umland verbleiben und so den regulären Grundschutz lückenlos aufrechterhalten.
Im weiteren Übungsverlauf zeigte das Logistikkonzept vollen Erfolg und Einsatzleiter Kolja Sick zeigte sich zufrieden. Insgesamt beförderten die eingesetzten Kräfte auf diese Weise 30.000 Liter Löschwasser an die Einsatzstelle.
Im Anschluss an die Übung gab es am Feuerwehrgerätehaus Itzstedt Gegrilltes sowie Getränke.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Itzstedt
Freiwillige Feuerwehr Oering mit Tanklöschfahrzeug 3000 (TLF 3000, 4.000 l Wasser)
Freiwillige Feuerwehr Sievershütten mit Löschgruppenfahrzeug 20 (LF 20, 3.600 l Wasser)
Freiwillige Feuerwehr Kisdorf mit Tanklöschfahrzeug (TLF, 4.800 l Wasser)
Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen mit Großtanklöschfahrzeug (GTLF, 10.000 l Wasser)
Amtswehrführung Amt Itzstedt
Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit einem Pressesprecher




