Die Brandbekämpfung wurde umgehend über die Drehleiter Bad Bramstedt von außen durchgeführt und parallel waren zwei weitere Trupps unter Atemschutz im Innenangriff und zur Erkundung des bereits verrauchten Treppenhauses sowie der Wohnungen oberhalb der Brandstelle eingesetzt.
Um ausreichend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle vorzuhalten, kam es um 14:37 Uhr zu einer weiteren Stichworterhöhung auf FEU 2 (Feuer, zwei Löschzüge) und zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren aus Lentföhrden und Hitzhusen.
In dem mit 36 Personen gemeldeten Wohnobjekt mussten die Wohneinheiten oberhalb der Brandwohnung gewaltsam geöffnet werden, um auszuschließen, dass sich weitere Personen in Gefahr befinden. Nach erfolgter Kontrolle konnten hier keine Personen angetroffen werden. Durch die Einsatzkräfte wurde ein Großteil der Personen darunterliegender Wohnung sicher ins Freie verbracht.
Bereits um 14:52 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und um 15:49 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, jedoch waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen im gesamten Wohnobjekt notwendig. Ebenfalls wurden weitere Wohneinheiten durch die Feuerwehr im Einsatzverlauf kontrolliert.
Der Rettungsdienst hat insgesamt durch den Leitenden Notarzt 18 Personen an der Einsatzstelle gesichtet. Zwei Personen wurden durch den Rettungsdienst aufgrund einer Rauchgasvergiftung bzw. Kreislaufbeschwerden in umliegende Krankenhäuser verbracht, eine weitere Person konnte nach medizinischer Versorgung an der Einsatzstelle verbleiben. Weitere 15 Personen gelten als unverletzt.
Besonders positiv hervorzuheben ist, dass ein Katze aus dem Objekt durch die Einsatzkräfte gerettet werden konnte und durch einen Tierarzt begutachtet wurde.
Zur Schadenursache, Schadenhöhe oder Personalien verletzter oder betroffener Personen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
An dem Einsatz waren ca. 65 Einsatzkräfte beteiligt.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt
Freiwillige Feuerwehr Lentföhrden
Freiwillige Feuerwehr Hitzhusen
Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit zwei Pressesprechern
Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein mit vier Rettungswagen, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Leitender Notarzt
Berufsfeuerwehr Neumünster mit einem Rettungswagen
Polizei Segeberg und Pinneberg













