Noch während der Anfahrt der Struvenhüttener Kräfte wurde aufgrund der starken Rauchwolke, die mehrere Kilometer weit zu sehen war, das Einsatzstichwort auf "FEU G" (Feuer, größer Standard) erhöht und die Freiwillige Feuerwehr Schmalfeld nach alarmiert.
Bei Eintreffen standen mehrere Rundballen in Vollbrand.
Ein Übergreifen auf den angrenzenden Stall konnte mithilfe einer schnell errichteten Riegelstellung verhindert werden. Insgesamt brannten ca. 50-60 Rundballen. Weiterhin waren einige Reifen, die zum Abdecken eines Silos gelagert wurden, mit Brand beaufschlagt.
Das weitere Vorgehen bestand darin, mit einem Radlader die Rundballen auf die angrenzende Koppel zu bringen, um diese dort auszubreiten und so besser ablöschen zu können.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Freiwilligen Feuerwehren Winsen und Kattendorf alarmiert, da weitere Atemschutzgeräteträger benötigt wurden. Insgesamt kamen 15 Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz.
Zum Suchen nach letzten Glutnestern kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz.
Die Wasserversorgung wurde über das Hydrantennetz sowie einer offenen Wasserentnahmestelle sichergestellt und musste teilweise mehrere hundert Meter weit verlegt werden.
Die Feuerwehren waren mit ca. 75 Kräften im Einsatz. Gegen 16:10 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen und Rückbaumaßnahmen eingeleitet.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Struvenhütten-Hüttblek
Freiwillige Feuerwehr Hartenholm
Freiwillige Feuerwehr Schmalfeld
Freiwillige Feuerwehr Winsen
Freiwillige Feuerwehr Kattendorf
Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit Wechsellader und einem Pressesprecher
Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein mit einem Rettungswagen
Polizei Segeberg und Pinneberg









