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Korb mit Wäsche auf angeschalteter Herdplatte verkokelt

24.08.2015 13:30

Rauchmelder verhinderte Schlimmeres

Ein mit Wäsche gefüllter Kunststoffkorb auf einer eingeschalteten Herdplatte kokelte vor sich
Kunststoffkorb auf der Herdplatte in Trappenkamp

Trappenkamp - Ein mit Wäsche gefüllter Kunststoffkorb auf einer eingeschalteten Herdplatte kokelte vor sich hin und hätte beinahe zu einer Katastrophe geführt. Beißender Qualm vernebelte daraufhin die Räumlichkeiten und den Flur der zweiten Etage eines dreigeschossigen Wohnblocks im Trappenkamper Ginsterstieg. Die Mieterin hatte die Wohnung verlassen und kam während des Feuerwehreinsatzes nach Hause.
Personen kamen nicht zu Schaden. Über den entstandenen Sachschaden können derzeit keine Angaben gemacht werden. Zwei Beamte der Polizeistation Trappenkamp waren gleichfalls am Einsatzort.

In der Wohnung schlugen die dort installierten Rauchwarnmelder Alarm. Ein Nachbar hörte den durchdringenden Piepton des Melders, sah im Hausflur den Qualm, schloss sofort wieder seine Tür und wählte den Feuerwehrnotruf 112.

Die Freiwilligen Feuerwehren Trappenkamp und Gönnebek waren mit 35 Kräften im Einsatz. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, erklommen die Feuerwehrleute die Stufen in den zweiten Stock. Dort wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. Die Feuerwehrleute schalteten den Herd aus, entfernten die verkohlten Überreste des Wäschekorbes von der Herdplatte und löschten die Brandreste mit Wasser ab.

Zeitgleich installierten die übrigen Feuerwehrleute einen Hochleistungslüfter vor dem Eingang des Wohnblocks und bliesen Frischluft über den Hausflur in die obere verqualmte Etage. Der Einsatz war nach rund 40 Minuten beendet.

„Die von der Wankendorfer Baugenossenschaft in den Wohnblöcken installierten Rauchwarnmelder haben wieder einmal größeren Sachschaden und menschliches Leid verhindert“, sagte Marco Dorwo, Einsatzleiter und Wehrführer der Trappenkamper Wehr. „Bisher hatten wir acht Einsatzalarme, die durch Rauchwarnmelder hervorgerufen werden“, sagte der Feuerwehrchef. Dorwo lobte das rasche und umsichtige Handeln des Mtbewohners, der seine Tür wieder geschlossen hat und dann aus seiner Wohnung den Alarm ausgelöst hatte

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Gönnebek stand als Einsatzreserve bereit, brauchte jedoch nicht aktiv in das Einsatzgeschehen eingreifen.

 

Text/Fotos: Werner Stöwer

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