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Gefahr von Wald- und Flächenbränden steigt!

02.07.2010 08:30

Achtung Waldbrandgefahr
Achtung Waldbrandgefahr

Feuerwehr warnt:



"Ein Funke genügt ...!"   Gefahr von Wald- und Flächenbränden steigt!



Durch die milden Temperaturen der vergangenen Tage und bei weiter
anhaltender Trockenheit steigt die Gefahr von Flächen-, Böschungs- und
Waldbränden, warnt der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein.

Einer der ersten gemeldeten größeren Flächenbrände wurde Anfang Mai aus
Wahlstorf im Kreis Plön gemeldet. Dort war eine Graugans in eine
Mittelspannungsleitung geflogen. Der Strom setzte das Federkleid des Vogels
in Brand, der daraufhin als brennende Fackel in einen trockenen Schilfgürtel
stürzte und ihn entzündete. Eine Fläche in etwa der Größe eines
Fußballfeldes geriet in Brand.

"Ausgetrocknetes Gras und Gestrüpp vom Vorjahr überlagert noch vielfach die
frisch sprießende Vegetation", sagt Landsbrandmeister Detlef Radtke.
"Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit können in diesem Stadium sehr schnell zu
Brand- und Umweltschäden führen", warnt Radtke.

In weiten Teilen des Landes ist dem Deutschen Wetterdienst zufolge
inzwischen die zweithöchste Warnstufe erreicht. Das gilt für Teile der
Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Plön,
Segeberg, Stormarn, Pinneberg, das Herzogtum Lauenburg und die Städte Kiel
und Neumünster.

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein warnt davor, Brände durch
Leichtsinn zu verursachen.

Beispielsweise die Unsitte, brennende Zigarettenreste aus dem Autofenster zu
werfen, kann unübersehbare Folgen haben. Gleiches gilt für jede Art von
offenem Feuer. Beides sollte bei Trockenheit auf alle Fälle unterbleiben.

Tages- und Wochenausflügler sollten darauf achten, dass die Zufahrten zu
Waldgegenden nicht mit dem PKW verstellt werden und für Einsatzfahrzeuge
frei bleiben!

Fahrzeuge mit einem Katalysator sollten nicht auf trockenen Gras- oder
Waldflächen abgestellt werden. Durch den aufgeheizten Katalysator könnte es
zu Selbstentzündungen der Grasfläche kommen.

Grillen in Freizeitparks sollte nur auf den dafür vorgesehenen Flächen
erfolgen.

Restasche und Grillkohle nach dem Grillen richtig ablöschen.

Die Eltern sollten ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs richten und auf
die Gefahren des Feuers (Lagerfeuer, zündeln mit Streichhölzern etc.) in
dieser Jahreszeit hinweisen.


Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr
über den Notruf 112 alarmiert werden.

 

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