Pressemeldungen

Ein Knautschi für die Seele

15.11.2016 10:30

Die Väter des Knautschis: Pastor Gunnar Urbach, PSU-Teamleiter Thorsten Hensel, Kreisfachwart PSU Andreas Beran, KBM Holger Gebauer, Probst Daniel Havemann
Die Väter des Knautschis

Feuerwehrleute sollen alles können - und müssen alles aushalten. Sie engagieren sich mit ihrer Zeit und Kraft. Aber was passiert, wenn die Seele nicht mehr mitmacht? Wer kümmert sich dann um sie? Hier hilft das PSU-Team, erfahrene Feuerwehrleute mit einer zusätzlichen Ausbildung in Gesprächsführung. Doch viele Feuerwehrleute wissen nichts von dieser Hilfe. Deshalb soll der Knautschi ihnen zeigen: Wir sind für Dich da - jederzeit!

 

Die besondere Stärke der Freiwilligen Feuerwehr ist die Orts-Nähe und –Kenntnis: Menschen, Gebäude und Wege ihres Einsatzgebietes sind ständige Umgebung des Lebens-Alltags. Damit ist aber auch die besondere Gefahr einer psychischen Traumatisierung verbunden: akut im Einsatz auf geschädigte Angehörige und Bekannte zu treffen und dauerhaft immer wieder mit den Menschen und Orten belastender Einsätze konfrontiert zu werden.

 


Es gibt keinen Atemschutz für die Seele. Ein „Splitter in der Seele“ ist wie ein körperlicher Dienstunfall zu behandeln. Erreichbar sind die KameradInnen vom PSU-Team unter der Rufnummer (04551) 95 68 77. Der Anruf läuft bei einem Mitglied des PSU-Teams auf, jeder Anruf wird absolut vertraulich behandelt. Jede Feuerwehreinsatzkraft, aber auch deren Angehörige, die allein durch Erzählungen des Partners seelisch betroffen sind, darf auch ohne Rücksprache mit der Wehrführung diese Hilfe in Anspruch nehmen.

 

Um bei der Arbeit mit den Einsatzkräften „etwas in der Hand“ zu haben, sollen  Knautschis mit der Hotline-Nummer der PSU bedruckt werden. Die Knautschis sollen an viele Feuerwehrleute verteilt werden, die im Rahmen von Präventionsarbeit informiert werden. Der Knautschi kann gedrückt werden und bietet somit "Erste Hilfe" beim Stressabbau. Die Finanzierung wurde bei der Stiftung der evangelischen Bank als Projekt auf einer Crowd-Funding Plattform eingereicht.

 

Seit  dem 14.10. wurde die Online-Möglichkeit für die Finanzierung auf der


Website www.zusammen-gutes-tun.de/knautschi


freigeschaltet. Seit vergangenen Freitag sind bereits 426  von den notwendigen 1.000 € an Spenden eingegangen. Jede eingehende Spende ab 5 € fördert die Evangelische Bank mit 10 €. Die Spendenaktion läuft bis zum 23.12.2016. Bitte teilt diese Nachricht auch in den sozialen Medien, damit so viele von den Knautschis wie möglich von den Spendengeldern gekauft werden können.


  

Text: Gabriele Turtun / Thorsten Hensel, KFV Segeberg, Foto: Turtun

 

 

Aktuelle Spendensumme                   1.125 €                                          10.11.2016

 

 

 

Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,1 Mrd. Euro stellt die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank dar und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland.

 

Als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands ist die Evangelische Bank eG ein spezialisierter Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie diesen Institutionen nahestehenden Personen. Rund 500 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 16 Standorten.

 

  


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