Pressemeldungen

Bericht über die Neue Webseite des KFV in den Lübecker Nachrichten

11.04.2010 16:27

Mit vereinten Kräften haben (v. li.) Michael Bichel, Timothy Readwin, Uwe Fischer, Kai Jansen, Ingo Dwinger, Sven Redelin, Hauke Hammerich und Holger Gebauer den neuen Internetauftritt des Kreisfeuerwehrverbandes gestaltet.
Mit vereinten Kräften haben v. li. Michael Bichel, Timothy Readwin, Uwe Fischer, Kai Jansen, Ingo Dwinger, Sven Redelin, Hauke Hammerich und Holger Gebauer den neuen Internetauftritt des Kreisfeuerwehrverbandes gestaltet.

Zehn junge Männer stecken in der Kreisfeuerwehrzentrale die Köpfe zusammen, reden von Bits und Terrabytes, es fallen Begriffe wie „Typolight“ und „barrierefreie Gestaltung“. Dabei sind diese jungen Männer eigentlich Lösch- und Brandmeister in verschiedenen Freiwilligen Feuerwehren. Dort haben sie sich aber auch als „Webmaster“ einen Namen gemacht, weil sie die Internetseiten ihrer Ortswehr gestaltet haben. Mit vereinten Kräften legten sie nun auch die Website ihres Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) neu auf.

„Vor einem Jahr hatten wir überlegt, dass unser Internetauftritt eigentlich eine Runderneuerung nötig hätte“, erzählt KFV-Geschäftsführer Uwe Fischer. Er hatte die alte Webseite einst gemeinsam mit Martin Noll aus Alveslohe in Eigenregie „gebastelt“. Professioneller sollte nun alles werden und so wurden Angebote von Firmen eingeholt. Die Ernüchterung kam jedoch schnell. „5000 Euro hätte uns der Spaß gekostet. Das war viel zu teuer“, erinnert sich Beisitzer Holger Gebauer.

Der KFV besann sich auf die Fachleute in den eigenen Reihen: Autodidakten, aber auch Medieninformatiker, IT-Systemelektroniker, Softwareentwickler. Alle Arbeiten wurden verteilt, Verstaubtes aussortiert und dem Internetauftritt des Kreisverbandes ein neues Outfit verpasst. Um die optische Gestaltung kümmerte sich Sven Redelin (23), Feuerwehrmann aus Sülfeld. Besonders auf Übersichtlichkeit haben die Feuerwehrmänner Wert gelegt. „Laufbänder und blinkende Elemente sind nicht mehr zeitgemäß. Sie verlängern nur die Ladezeit und überfordern viele Menschen“, erklärt Ingo Dwinger (29), Medieninformatiker und Feuerwehrmann aus Tönningstedt.

Nun gibt es ein schlichtes Hauptmenü zu „Aktuellem“ und zum Thema „Organisation“, beim Anklicken öffnen sich die Untermenüs. Es gibt eine Linkliste zu allen Feuerwehren des Kreises, außerdem stehen Vorschriften und Anträge zum Download bereit. Per Mausklick werden kleine Fotos groß, Bildergalerien zeigen das spannende Leben in den Feuerwehren. Demnächst soll noch die so genannte „Shopbörse“ freigeschaltet werden, damit kurzfristig frei gewordene Lehrgangsplätze nicht mehr ungenutzt bleiben müssen.

„Typolight“ heißt das frei zugängliche Programm, mit dem die Feuerwehr ihre Internetseite erstellt hat. „Jeder, der das Schreibprogramm ,Word’ beherrscht, kann auch damit arbeiten“, sagt Michael Bichel (41), Feuerwehrmann und Softwareentwickler aus Seedorf-Berlin. Wer möchte, kann nun ein Passwort anfordern und eigene Artikel aus den einzelnen Wehren auf die Webseite stellen. Das ginge jetzt viel schneller und unkomplizierter, als es früher der Fall war. „Durch die Arbeit an der neuen Homepage haben wir alle Anregungen für die eigenen Internetseiten der Ortsfeuerwehren bekommen“, sagt Stefan Bialk (43), der den Webauftritt der Feuerwehr Stuvenborn betreut und gleich ebenfalls neu gestaltet hat.

Sogar eine Zugriffsstatistik hat die neue Internetseite. Seitdem sie am 20. März freigeschaltet wurde, ist sie bereits 2000 Mal aufgerufen worden – unter anderem hätte man sogar zwei Zugriffe aus New York und zwei weitere aus San Francisco registriert. 

 

Von Petra Dreu

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