Kreisfeuerwehrverband Segeberg - Strohlager in Stuvenborn durch Feuer vollständig zerstört

Einsatzberichte des KFV

Strohlager in Stuvenborn durch Feuer vollständig zerstört

29.03.2015 10:30

Feuer in Stuvenborn
Feuer in Stuvenborn

Ein Großfeuer hat am Samstagabend, 28.03.2015 ein Strohlager zwischen der Hauptstraße und dem Sether Weg in Stuvenborn vollständig zerstört. Knapp 140 Einsatzkräfte waren über vier Stunden im Einsatz um 170 Quaderballen zu löschen. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt, Brandursache und Schadenhöhe sind unbekannt.

 

Um kurz nach 19 Uhr bemerkten die Eigentümer des Hofes Feuerschein. Gleich mehrere Ballen hatten bereits Feuer gefangen und griffen innerhalb weniger Sekunden auf das gesamte Strohlager über. Aufgrund der genauen Informationen löste die Leitstelle Holstein umgehend "Feuer Groß" aus und alarmierte die Feuerwehren aus Stuvenborn, Sievershütten und Seth.

 

"Bereits auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus haben wir den meterhohen Feuerschein gesehen und sofort die Wehren aus Struvenhütten und Todesfelde nachalarmiert", sagte Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Martin Schiffmann. Zunächst mit Wasser aus den Fahrzeugen wurde ein direkt angrenzender Güllebehälter vor den Flammen geschützt. Von drei Hydranten und einem Bohrbrunnen wurden Wasserversorgungen aufgebaut. Zeitweise waren zehn Strahlrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Auch die Wehr Hüttblek wurde im weiteren Verlauf nachalarmiert.

 

Durch den massiven Wassereinsatz war das Feuer gegen 20 Uhr unter Kontrolle. Anwohner der Hauptstraße mussten aufgrund starker Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen halten. Mit einem Bagger und einem Radlader wurden die Ballen Stück für Stück auseinander gezogen und abgelöscht. Mit der Wärmebildkamera der FF Struvenhütten konnten Glutnester gezielt nachkontrolliert werden.

 

Zur Verpflegung der Einsatzkräfte wurde die Schnelleinsatzgruppe des DRK alarmiert und schenkte warme Suppe aus. Die Nachlöcharbeiten waren gegen 23 Uhr beendet. Zur Brandursache sowie Schadenhöhe können seitens des Kreisfeuerwehrverbandes keine Angaben gemacht werden, die Polizei war ebenfalls vor Ort.

 

Text und Bilder © Dennis Oldenburg - Kreisfeuerwehrverband Segeberg

Die Flammen sind aus mehreren umliegenden Orten sichtbarDas Stroh wird für die Nachlöscharbeiten Stück für Stück auseinander gezogen und abgelöscht.



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