Kreisfeuerwehrverband Segeberg - Gasaustritt verursacht Evakuierung - 130 Einsatzkräfte über 7 Stunden im Einsatz

Einsatzberichte des KFV

Gasaustritt verursacht Evakuierung - 130 Einsatzkräfte über 7 Stunden im Einsatz

26.03.2015 08:00

Gasunfall in Garbek
Gasunfall in Garbek

Am Dienstagnachmittag, 24.03.2015 wurde in Garbek gegen 16.30 Uhr bei Horizontalbohrarbeiten für das Glasfasernetz in der Lindenstraße eine Gas- und Wasserleitung getroffen. Daraufhin wurden die Feuerwehr Garbek und die Gefahrguterkundung Amt Trave Land alarmiert.

 

Beim Eintreffen der ersten Wehren bestätigte sich der Gasaustritt und es wurden das Einsatzleitfahrzeug des Amtes Trave Land, der ABC Zug des Kreises Segeberg, die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Segeberg, Krems II und Rohlstorf sowie die DRK Bereitschaft und die Polizei nachalarmiert. Die Einsatzstelle wurde in einem Umkreis von 200 Metern evakuiert. Der Gefahrenbereich wurde im Umkreis von 500 Metern eingerichtet. In einem Einfamilienhaus wurde eine hohe Gaskonzentration im Keller festgestellt. Eine Spezialfirma legte unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen unter Unterstützung des ABC Zuges einen Bypass. Für den Bypass wurde vor und hinter der Schadenstelle mit einem Bagger die Gasleitung freigelegt. Mit speziellen Muffen wurde das Gas dann oberirdisch an der schadhaften Stelle vorbei geleitet. Nachdem der Bypass angeschlossen war, konnte das schadhafte Rohr verschlossen werden. Diese Maßnahmen wurden unter größter Vorsicht und unter Bereithaltung von Strahlrohren und Schaummittel durchgeführt.

 

Im Laufe des Einsatzes wurden ca. 35 Anwohner evakuiert, die im Gemeindehaus von der DRK Bereitschaft versorgt wurden. Die Ortsdurchfahrt Garbek war während des Einsatzes komplett gesperrt. Um kurz vor Mitternacht konnte der Einsatz beendet werden. Steffen Rose, Einsatzleiter der Feuerwehr Garbek, zeigte sich mit dem Verlauf des über sieben Stunden andauernden Einsatzes zufrieden: "Der Einsatz ist ruhig und besonnen abgelaufen und die Zusammenarbeit von ABC-Zug, Feuerwehr-Einsatzkräften und dem DRK hat sehr gut geklappt."

 

Feuerwehr: ca 110 Einsatzkräfte Polizei : 5 Beamte DRK : ca. 15 Einsatzkräfte

 

Text © Sönke Möller - Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Foto © Segeberger Zeitung

 



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