Kreisfeuerwehrverband Segeberg - Rauchmelder rettete Leben

Einsatzberichte des KFV

Rauchmelder rettete Leben

09.03.2011 10:00

Feuer in Trappenkamp
Feuer in Trappenkamp

Essen auf dem Herd kokelte  – Bewohner schlief im Wohnzimmer

 

„Der hat einen Schutzengel gehabt und zum Glück war in der Wohnung ein Rauchmelder installiert“, so der Kommentar einer Einsatzkraft der Freiwilligen Feuerwehr Trappenkamp. Die Wehren Trappenkamp und Gönnebek  wurden am Freitag, (04.03.) gegen 14.00 Uhr, zu einem Brandeinsatz in einem  Wohnblock in den Berliner Ring in Trappenkamp gerufen. Nachbarn bemerkten beißenden Brandgeruch und alarmierten die Feuerwehr über den Notruf 112. Ein auf dem angeschalteten Herd vergessener Topf mit Essen kokelte vor sich hin

 

 

 

Um in die Wohnung zu gelangen, stieg ein Trappenkamper Feuerwehrmann auf den Balkon, hebelte die Terrassentür auf und entfernte den qualmenden Topf aus der Küche. Zeitgleich begann die Personensuche nach dem Bewohner.  „Der männliche ältere Bewohner lag in der Wohnstube und schlief“, sagte Dirk Mirau, stellvertretender Wehrführer und Einsatzleiter der Feuerwehr Trappenkamp. Der Rettungsdienst des DRK Segeberg übernahm die Person.

 

Die Trappenkamper und die Gönnebeker Wehr waren vier Fahrzeugen und rund 35 Feuerwehrfrauen und –männern im Einsatz.

 

 

Aus gegebenen Anlass einige Hinweise der Feuerwehr:

Rauchwarnmelder retten Leben!. Seit 31.12.2010 gilt das Gesetzt zur Einbaupflicht der  kleinen Lebensretter. „Im Notfall sollte umgehend der Notruf gewählt werden“, sagt Werner Stöwer (61), Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes. Der Notruf steht jedem kostenfrei zur Verfügung, niemand sollte also unnötig zögern diesen im Ernstfall zu wählen. Wichtig ist anschließend, die Ruhe zu bewahren, den eigenen Namen zu nennen und möglichst genau schildern wo und was passiert ist. „Die genauen Angaben sind besonders wichtig, damit die Einsatzkräfte nicht durch unnötige Sucherei kostbare Zeit verlieren“, sagt Stöwer. Auch sollte nicht sofort nach der Meldung der Hörer aufgelegt werden, sondern auf Fragen des Leistellenpersonals gewartet werden. Sehr hilfreich für die Feuerwehren ist es mitunter, wenn in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes Anwohner an der Straße stehend die Einsatzkräfte einweisen, so ein weiterer Hinweis der Feuerwehr

 

 

Fotos:  W. Stöwer   

 

Feuer in TrappenkampEinsatzleiter Dirk Mirau

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