Kreisfeuerwehrverband Segeberg - Nahe - Feuer in Gaststätte

Einsatzberichte des KFV

Nahe - Feuer in Gaststätte

29.07.2011 08:15

Atemschutzgeräteträger auf dem Weg in das Gebäude
Atemschutzgeräteträger auf dem Weg in das Gebäude

Bei einem Feuer in einem dreigeschossigen, kombinierten Wohn- und Wirtschaftsgebäude in der Naher Dorfstraße entstand in der Nacht zu Freitag Sachschaden. Auf der Kegelbahn einer Gaststätte war im hinteren Bereich des Gebäudes die Decke in Brand geraten. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Vorsorglich wurden 15 Bewohner aus dem Gebäude evakuiert. Die Kriminalpolizei war zur Klärung der Brandursache ebenfalls vor Ort.

Um kurz vor zwei Uhr war die Nacht für die freiwilligen Feuerwehrleute aus Nahe, Itzstedt, Kayhude und Wakendorf II vorzeitig beendet. Nach erster Meldung von der Leitstelle Holstein sollte Rauch aus der Gaststätte ziehen, woraufhin auch aufgrund der Gebäudegröße sofort „Feuer Groß“ ausgelöst wurde. Der Eigentümer der Gaststätte hatte das Feuer gemeldet, nachdem er von einer privaten Sicherheitsfirma eine Alarmauslösung erhalten hatte.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude.
Auch das Treppenhaus des direkt angrenzenden Wohnbereiches war bereits verraucht. Nachdem das Treppenhaus mittels eines Hochdrucklüfters rauchfrei gemacht wurde, wurden die Bewohner vorsorglich aus dem Gebäude evakuiert und vorübergehend betreut.
Über den Haupteingang der Gaststätte wurde umgehend eine Brandbekämpfung im Innenangriff eingeleitet. Von insgesamt elf Trupps unter Atemschutz wurde das Feuer gelöscht und der umliegende Bereich mit der Wärmebildkamera auf weitere Brandnester kontrolliert. Nach knapp zwei Stunden konnten die umliegenden Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden, die Wehr Nahe blieb mit einer Brandwache bis zum Morgen vor Ort.

Wehrführer und Einsatzleiter Jan Sonnenschein zeigte sich mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden. „Das Zusammenspiel der eingesetzten Wehren hat gut geklappt, sodass die Evakuierung der Personen zügig durchgeführt wurde und hier glücklicherweise niemand zu Schaden kam“, sagte Sonnenschein nach dem Einsatz.

Insgesamt waren knapp 80 Kräfte, 22 unter Atemschutz, mit elf Fahrzeugen vor Ort. Zur Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei war vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Feuerwehr war der Weg zum Einsatzort schon bekannt. Bereits vor drei Jahren war es im Keller des gleichen Gebäudes zu einem Feuer gekommen. Damals wurden fünf Personen verletzt. 

 

© Text und Fotos: Dennis Oldenburg - Kreisfeuerwehrverband Segeberg

 

Blick auf die Einsatzstelle

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