Einsatzberichte des KFV

Itzstedt - Feuer in Heizungs- und Geräteschuppen

21.07.2010 19:43

Rechts das Hauptgebäude, links der Atemschutztrupp auf dem Dachboden des Brandgebäudes
Rechts das Hauptgebäude, links der Atemschutztrupp auf dem Dachboden des Brandgebäudes

Brand in einem Nebengebäude am 20. Juli 2010 gegen 22:30 Uhr. Unmittelbar nach dem Flächenbrand in Nahe wurden die Wehren aus Itzstedt, Nahe, Oering und Kayhude zu einem Feuer mittel in den Itzstedter Steindamm gerufen. Beim Eintreffen der Wehren schlugen die Flammen bereits aus dem Nebengebäude, welches als Heiz- und Geräteschuppen genutzt wurde und sich nur ca. 1,5 Meter neben dem Hauptgebäude befindet.

Ein Nachbar wurde auf die Rauchentwicklung aufmerksam und informierte den Hausbesitzer. Aufgrund der immens hohen Wärme- und Rauchentwicklung und die Gefahr vom Übergreifen des Brandes auf das Hauptgebäude entschied sich die Einsatzleitung für einen massiven Wasserangriff auf den Brandherd. Durch die schon vorhandene Zahl der Einsatzkräfte nach dem kurz zuvor gelöschten Flächenbrand in Nahe ergab sich ein entschiedener Vorteil, da die Naher Wehr sehr zügig am Einsatzort eintraf und durch die schnell eingeleiteten Maßnahmen ein möglichen weitaus höheren Schaden verhindern konnte.

Gefahrenpunkte für diesen Einsatz waren neben der unmittelbaren Nähe des Hauptgebäudes zwei Gasflaschen in dem Schuppen sowie die dort untergebrachte ölgefeuerte Heizungsanlage. Die Gasflaschen konnten von der Feuerwehr unversehrt geborgen und die Öltanks geschützt werden. Die Einsatzleitung ließ vorsorglich das Hauptgebäude evakuieren, Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu schaden.

Im weiteren Verlauf suchten die Einsatzkräfte das Gebäude mittels Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern ab und trugen im Rahmen der Löscharbeiten vorsorglich den Holzdachboden ab und entfernten einen Teil der Dachpfannen.

Die insgesamt ca. 70 Einsatzkräfte rückten nach und nach ab. Gegen 1:10 verließ die zuständige Gemeindewehr Itzstedt die von der Polizei beschlagnahmte Einsatzstelle.

Die Kriminalpolizei in Bad Segeberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, Angaben zu Schadenshöhe können derzeit noch nicht gemacht werden.

© Text und Bilder: I. Dwinger - Kreisfeuerwehrverband Segeberg

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