Einsatzberichte des KFV

Großfeuer zerstört Einfamilienhaus

26.01.2010 14:36

Löschwasser gefriert bei minus 12 Grad

Mit mehreren C-Rohren wurde das Feuer auch von außen bekämpft.
Mit mehreren C-Rohren wurde das Feuer auch von außen bekämpft.

Am 25.01.2010 um 23:18 Uhr wurde von der Leitstelle Holstein in Norderstedt Großalarm für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Segeberg und Stipsdorf ausgelöst. In der Straße Am Wege nach Stipsdorf in Bad Segeberg sollte ein Einfamilienhaus brennen. "Der Dachstuhl brannte in voller Ausdehnung als wir hier an der Einsatzstelle eintrafen" erklärt Feuerwehreinsatzleiter Mark Zielinski. Ein Trupp rüstete sich sofort mit Atemschutz aus und ging in den Innenangriff vor.

"Wir konnten die Treppe gerade noch retten um anschließend in den Innenangriff in den Dachstuhl zu gegen" so Mark Zielinsk, Wehrführer in Bad Segeberg. Während die Feuerwehrleute von innen und außen versuchen das Feuer zu löschen, verlegen andere Feuerwehrleute zwei rund Vierhundertmeter lange Wasserleitungen zur Brandstelle.

Probleme hatte die Feuerwehr mit dem Löschwasser: "Das Wasser gefriert sofort" so Kreiswehrführer Hans-Jürgen Berner. Bei minus zwölf Grad bildete sich sofort eine Eisfläche auf der Straße und auch am Gebäude. "Das ist echt gefährlich, wir werden später auch eine Absturzsicherung einsetzen um auf dem Dach zu arbeiten" erklärt Wehrführer Mark Zielinski.

Bis spät in die Nacht waren die Feuerwehren aus Bad Segeberg und Stipsdorf im Einsatz. Der Schaden an dem Gebäude geht in die tausende. Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist nicht bekannt.

 

Bilder:

 

Feuerwehrmänner löschen unter Atemschutz auf dem Dach des Einfamilienhauses.Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, brannte das Gebäude in voller Ausdehnung.Vorsicht Glatteis! - Bei minus 12 Grad gefror das Löschwasser sofort auf der Strasse.Vorsicht Glatteis! - Bei minus 12 Grad gefror das Löschwasser sofort auf der StrasseDie Löscharbeiten auf dem Dach waren aufrund der Temperaturen nicht ungefährlich.

 

Text (auszugsweise) und Bilder: Arne Mundt / www.sh-presseservice.de

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