Einsatzberichte des KFV

Erste Erntemaschine brennt im Kreis Segeberg

02.07.2010 18:00

Die FF Westerrade im Erstangriff
Mit Netzmittel wurde der Brand schnell unter Kontrolle gebracht

Am Freitagmittag wurden die Wehren Strenglin und Eilsdorf, sowie die Feuerwehr aus Westerrade zu einem brennenden Grashächsler nach Strenglin gerufen. Gegen kurz vor 14Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle in Norderstedt ein. Von Weitem konnte man eine dichte, schwarze Rauchsäule erkennen. Die brennende Landmaschine befand sich auf einer weit abgelegenen Grasfläche hinter dem Waldstück "Würen", was die Anfahrt für die Rettungskräfte schwierig gestaltete.
Vor Ort konnte nur mit dem wasserführendem Löschfahrzeug aus Westerrade gearbeitet werden, da es in der Nähe keine Löschwasserquellen gab. Durch die große Hitzeentwicklung platze der 600L Dieseltank auf. Die Einsatzkräfte fingen den Dieselkraftstoff mit Gefäßen auf und pumpten ihn in Fässer um.
Das Fahrzeug, welches gerade einmal 1200 Betriebsstunden aufwies erlitt einen Totalschaden. Laut Aussage eines anwesenden Landwirtes beläuft sich der Schaden auf Rund 200.000€. Der Fahrer des Hächslers kam mit dem Schrecken davon. Während der Löscharbeiten wurde bereits begonnen mit einem anderem Hächsler weiter zu arbeiten. Nach rund 90 Minuten verließ die Feuerwehr die Einsatzstelle. Wie der Brand ausbrach ist unklar.

Mit Netzmittel wurde vorgegangenDie Rauchsäule war Kilometerweit zu sehenDas Feuer war schnell unter KontrolleDer Hächsler erlitt Totalschaden

 

Text und Bilder: Kai Jansen | FF Westerrade / KFV Segeberg

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