Kreisfeuerwehrverband Segeberg - Brennender LKW – Großeinsatz auf der A 7

Einsatzberichte des KFV

Brennender LKW – Großeinsatz auf der A 7

28.07.2010 21:00

Am Mittwoch geriet auf der A 7 ein Kühl-Sattelzug in Brand. Der Fahrer blieb unverletzt. Fünf Wehren waren im Einsatz.
Am Mittwoch geriet auf der A 7 ein Kühl-Sattelzug in Brand. Der Fahrer blieb unverletzt. Fünf Wehren waren im Einsatz.
Am Mittwoch geriet auf der Richtungsfahrbahn Süden der Bundesautobahn 7, kurz vor der Anschlussstelle Henstedt-Ulzburg, ein 40-Tonner in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen wurde gegen 12:30 Uhr durch die Rettungsleitstelle in Norderstedt alarmiert.
 
Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, brannten die Zugmaschine und die vordere Hälfte des Sattelaufliegers in voller Ausdehnung. Größere Mengen Dieselkraftstoff ergossen sich brennend auf die Fahrbahn. Der Fahrer des unbeladenen Kühl-Sattelzuges hatte sich unverletzt retten können, nachdem er das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen abgestellt hatte.
 
Da an der Autobahn nur wenige Wasserentnahmestellen verfügbar sind, wurden die Feuerwehren Norderstedt, Quickborn, Oersdorf und Nützen/Kampen nachalarmiert.
 
In der Anfangsphase der Löscharbeiten zerknallten mehrere LKW-Reifen unter erheblicher Geräuschentwicklung. Eine Isolierplatte aus dem Auflieger wurde nach einem lauten Knall vom Fahrzeug weggeschleudert und blieb kurz vor der Mittelleitplanke liegen. Durch den Einsatz großer Mengen Wasser und Schaum konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden, mehrere Atemschutztrupps waren im Einsatz.
 
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit insgesamt 200 kg Ölbindemittel abgestreut. Nach Rücksprache mit der Wasserbehörde des Kreises Segeberg wurde das verunreinigte Löschwasser, so weit wie möglich, aufgenommen.
 
Während der Löscharbeiten blieb die A 7 in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt. Später, während der umfangreichen Nachlösch- und Aufräumarbeiten, wurde der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet, die Einsatzstelle wurde an die Polizei und die Autobahnmeisterei übergeben. Insgesamt befanden sich rund 70 Feuerwehrleute mit 17 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.
 
Text: Mark Michael Schmauser, FF Kaltenkirchen
Foto: FF Quickborn

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